25 Jahre GHB

Gesellschaft Historisches Berlin e.V. - AKTUELL

AUSGABE 2016 - NR. 11 - Berlin, den 09.10.2016 

 

Veranstaltungen im Oktober

 

nl 160824 01Sonntag, 9. Oktober 2016, 11:00 Uhr
JÜDISCHER FRIEDHOF WEISSENSEE
FÜHRUNG: KUNSTHISTORIKER DR. PHIL. JÖRG KUHN

Der 1880 in der Kolonie Neu-Weißensee an der Lotharinger Straße – der heutigen Herbert-Baum-Straße – eröffnete Friedhof der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, gehört zu den größten jüdischen Begräbnisplätzen Europas. Entworfen von dem späteren Leipziger Stadtbaumeister Hugo Licht in den freundlich-würdigen Formen einer als italienischer Renaissance verstandenen Architektur und ausgestattet mit verschiedenförmigen Schmuckplätzen und mit verschiedenfarbigen Laubbaumalleen, ist der Friedhof ein denkmalgeschütztes Ensemble mit oft herausragenden Werken der bildenden Kunst und der Gartenkunst gleichermaßen.

Ort: Herbert-Baum-Straße 45, 13088 Berlin

 


161008 nl2Dienstag, 11. Oktober 2016, 18.30 Uhr
VORTRAGSVERANSTALTUNG DER CARL-GOTTHARD-LANGHANS-GESELLSCHAFT BERLIN
KARTOGRAPHIE UND VERMESSUNG UM 1800
ANDREAS MATSCHENZ (Landesarchiv Berlin, Kartenabteilung)
Prof. Dr. Andreas Möller (Beuth-Hochschule für Technik, Professur für Kartographie, Geomedien & Fernerkundung)

Carl Gotthard Langhans war hoher preußischer Baubeamter zunächst in Schlesien (ab 1775) und anschließend (ab 1786) in Berlin. In Schlesien war er nicht nur für den öffentlichen Hochbau (z.B. Stadttore, Fabriken, Kasernen, Verwaltungsgebäude, Schlösser, Theater, Kirchen), sondern auch für den Wasser- und Chausseebau zuständig. In Berlin verantwortete er als Direktor des Oberhofbauamtes u.a. Planung und Bau der Chaussee nach Potsdam (heute Unter den Eichen bzw. Potsdamer Chaussee).
Welche Vermessungstechniken und welches Kartenmaterial standen Langhans in Schlesien und Berlin für seine Aufgaben zur Verfügung? Wie, und mit welchen Nachteilen, wurde um 1800 z.B. mit dem grundsätzlichen Problem der Kartographie - die gekrümmte Realität in eine ebene Darstellung zu übersetzen - umgegangen?

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10117 Berlin, R. 144 (Erdgeschoss)

 


161008 nl3Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19:00 Uhr
DIE GRABUNG U5   
VORTRAG: MICHAEL HOFMANN, ARCHÄOLOGE, LANDESDENKMALAMT

Archäologische Spurenlese vor dem Roten Rathaus
Michael Hofmann zeigt Bilder von den Ausgrabungen am Roten Rathaus und berichtet von seiner Arbeit vor Ort.

Ort: Zentral- und Landesbibliothek, Breitestraße 30–36, 10178 Berlin, Kleiner Säulensaal

 


161008 nl4Dienstag, 25. Oktober 2016 um 17:00 Uhr
7. WORKSHOP ZUM WIEDERAUFBAU DES STADTKERNS VON ALT-BERLIN

Machen Sie mit!
In regelmäßigen Workshop -Veranstaltungen entwickeln wir, Mitglieder, Gäste und Fachleute gemeinsam ein Nutzungskonzept für das Quartier zwischen Fernsehturm und Spree sowie Marienkirche und Rathaus und bauen visuell Straßen und Plätze wieder auf.

Ort: Am Zirkus 6, 10117 Berlin

 


161008 nl5Mittwoch, 26. Oktober 2016 um 18:30 Uhr
RUND UM DAS ZEUGHAUS: AM ZEUGHAUSE, HINTER DEM ZEUGHAUSE, MOLLERSGASSE, HINTER DEM GIESSHAUSE, AM KUPFERGRABEN, AM FESTUNGSGRABEN, KASTANIENWÄLDCHEN, NEUE WACHE, PLATZ AM OPERNHAUSE, FELDHERRENDENKMÄLER
VORTRAG: DR. BENEDIKT GOEBEL

48. Lichtbilderabend
Die Vorträge von Stadthistoriker Dr. Benedikt Goebel geben Einblick in die Baugeschichte der Stadt. Anhand von historischen Stadtplänen und Photographien führt er die Gäste jeden 4. Mittwoch im Monat virtuell durch den Alt-Berliner Stadtkern.

Ort: Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg
im Marstall, Schloßplatz 7, Berlin-Mitte, Hofgebäude 2. OG

 


Rückblick


Tag des offenen Denkmals
Am 11. September war die GHB mit einem Informationsstand am Werderschen Markt vertreten. Der stellvertrende Vorsitzende, Herr Dipl. Ing Horst Peter Serwene, hat eine Führung durch den „Friedrichswerder“ angeboten und konnte den vielen Besuchern das Quartier und die Geschichte und Gegenwart Alt-Berlins näherbringen.
Im Fokus stand natürlich auch die Friedrichswerdersche Kirche, die unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ und den derzeitigen Missständen besonderes Interesse erregt.


FESTAKT 25 JAHRE GESELLSCHAFT HISTORISCHES BERLIN
Am 30. September lud die GHB ihre Mitglieder und Ehrengäste zu der Jubiläumsfeier in die Mendelsohn Remise in der Jägerstr. ein. Die Anwesenden wurden musikalisch durch die Musiker der Fanny Hensel Musikschule empfangen und durch den Abend begleitet. Nachdem der Hausherr Dr. Thomas Lackmann kurz die Geschichte des Gebäudes erläuterte, begrüßte der Vorstandsvorsitzende Herr Dipl. Ing Gerhard Hoya die Gäste mit einem Rückblick in die Entwicklung der GHB und gab einen Einblick in zukünftige Projekte. Mit großer Aufmerksamkeit wurde die Rede von Herrn Manfred Rettig verfolgt, der auf seine charmante Art und Weise Anekdoten aus seiner Zeit als Ministerialbeamter im Bonner Bauministerium und Leiter des Regierungsumzugsstabes berichtete.

 


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Aktuelle Presse





 

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Gerhard Hoya - Vorstandsvorsitzender
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