Gesellschaft Historisches Berlin e.V. - AKTUELL

AUSGABE 2010 - NR. 15
Berlin, den 27. Oktober 2010

 

Veranstaltungshinweise


Mittwoch, 27. Oktober 2010
Vortrag der Preußischen Gesellschaft
"Zwanzig Jahre Deutsche Wiedervereinigung!!

Referentin: Frau Dr. Sabine Bergmann-Pohl, Bundesministerin a.D.
Ort: HILTON Berlin am Gendarmenmarkt, Mohrenstr. 30
Zeit: 19:00 Uhr
www.preussen.org

 


Mittwoch, 17. November 2010
Vortrag der GHB
„Der Gründungsort Berlins soll wiederhergestellt werden“ Der Bebauungsplan I-218 „Petriplatz / Breitestraße“

Herr Serwene referiert über die Geschichte des Petriplatzes bis heute
Frau Kleinwächter-Jarnot (Projektleiterin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) stellt den Bebauungsplan vor
Ort: Opernpalais, Unter den Linden 5, 10117 Berlin
Zeit: 19:00 Uhr

 


bis zum 31. Oktober 2010
Ausstellung - „Die Mitte Berlins 1940/2050 - Historie und Visionen"

Studentenarbeiten, die sich mit der Weiterentwicklung der Historischen Stadt auseinandersetzen
Ort:Forum Zukunftsraum Historische Mitte,Karl-Liebknecht-Straße 13, 1. OG, (über die Markthalle erreichbar)
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 12:00 - 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

 


Sonntag 07.11.2010
„Ein Sonntag für die Staatsoper“
Das Kulturkaufhaus DUSSMANN spendet auch in diesem Jahr seine gesamte Tageseinnahme für die Staatsoper

 


bis 27.03.2011
Ausstellung
„Berlins vergessene Mitte - Stadtkern 1840 bis 2010“

Diese Fotoausstellung widmet sich der Berliner Altstadt und rückt die Bedeutung des historischen Zentrums wieder ins Bewusstsein. Aus der Fülle der Aufnahmen, die es vom Stadtkern gibt, wurden solche ausgewählt, die die Schönheit der verlorenen Stadträume und die gewaltigen Transformationen zwischen 1840 und 2010 zeigen.
Ephraimpalais, Mitte, Poststraße 16

 


Führung
Neuigkeiten der Grabungen entlang der Trasse des geplanten Baus der U-Bahnlinie 5

Seit Anfang Oktober 2009 arbeiten Archäologen im Bereich der künftigen Baufelder der U-Bahnlinie 5
Anders als etwa am Petriplatz können die ausgegrabenen ortsfesten Funde nicht an Ort und Stelle verbleiben, da in der Trasse später die U-Bahnlinie 5 fahren soll. Die Ausgrabungen sind daher immer nur für kurze Zeit sichtbar. Sie werden wissenschaftlich erfasst und dokumentiert; Teile davon sollen in die Gestaltung der neu entstehenden Bahnhöfe am Berliner Rathaus und bei der Museumsinsel integriert werden. Die bedeutendsten Funde werden unmittelbar nach ihrer Entdeckung in die Werkstatt des Museums für Vor- und Frühgeschichte eingeliefert und dort restauriert.
Führung durch die Grabung vor dem Berliner Rathaus (Bau der U 5)

Termine:
29.10.1020
05.11.2010
19.11.2010
03.12.2010
17.12.2010

Eine Anmeldung zur Führung (per Telefon oder E-Mail) ist erforderlich:
Tel.: 030 90259-3686 - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 



Nachrichten

Das bisher so verödete Grab von Heinrich von Kleist soll zu seinem 200. Todestag neu gestaltet werden
Die Berliner Verlegerin und Mäzenatin Ruth Cornelsen hat 500.000 Euro gespendet, damit der beklagenswerten Zustand behoben werden kann, in dem sich die Stätte am Kleinen Wannsee, an der sich Heinrich von Kleist zusammen mit seiner Seelenfreundin Henriette Vogel erschossen hat, befindet.

 


Umbau der Behrenstraße von Wilhelmstraße bis Glinkastraße
Am 18. Oktober 2010 hat der Umbau der Behrenstraße im Bereich von Wilhelmstraße bis Glinkastraße begonnen. Dieser 325 m langen Abschnitt wird vollständig erneuert, der Straßenquerschnitt auf einheitlich 12,00 m ausgebaut. Die Behrenstraße wird während der Bauarbeiten zur Einbahnstraße

 


„Welche Mitte?“
unter diesem Motto fand im September 2010 eine „bemerkenswerte“ Gesprächsrunde in der Akademie der Künste
statt (Teilnehmer Ilse Helbrecht, Regula Lüscher, Ingo Schulze und Christiane Thalgott)
Der TAGESSPIEGEL befand:
Ein Kreis – nur teilweise kompetenter – Gesprächspartner (angeführt von der Senatsbaudirektorin) ist mehrheitlich zu der Ansicht gelangt, „Städtebau heißt an diesem Ort, nichts zu bauen, Demut zu zeigen, abzuwarten und die Schönheit und Weite des Himmels zu genießen. Von „Schwebezuständen“ spricht Frau Lüscher, von dem „Schatz des Fernsehturms“ und davon, dass sie nicht versteht, warum das nicht allen klar ist.“
Frau Lüschers Vorgänger Hans Stimmann, der eine am historischen Vorbild orientierte Bebauung angeregt hat, war immerhin erschienen und meinte: „Warten? Wir warten seit 1989, dass hier etwas geschieht.“ (Zitat-Ende)

Bleibt abzuwarten, wie lange die Senatsbaudirektorin in Demut verharrt und die Schönheit und Weite des Himmels genießt, bevor sie sich zum Handeln entschließt – andererseits: vielleicht ist es besser so?

 



Inhaltlich verantwortlich gemäß § 55 Abs. 2 RStV

Sigrid Schlawe
Gesellschaft Historisches Berlin e.V.
Am Zirkus 6
D-10117 Berlin
Tel. 030 - 20 45 47 46
Fax.030 - 20 45 47 47
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