| Parochialkirche | | Drucken | |
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Die Parochialkirche (Gemeinde- kirche) wurde nach Plänen von J. A. Nehring und M. Grünberg 1695 begonnen und 1703 eingeweiht. Sie war die erste reformierte Kirche in Berlin, insbesondere für die reformiert- calvinistischen Zuwanderer aus Frankreich und Südwestdeutschland. Kurfürst Friedrich III, selbst reformierten Glaubens, war der große Förderer dieses Kirchenprojektes. Allerdings blieb die Kirche unfertig. Friedrich Wilhelm I schenkte der Gemeinde ein Glockenspiel mit 37 Glocken (von Friedrich III für den Münzturm von Schlüter vorgesehen...) Dazu wurde ein Turmaufbau mit Glockengeschoss notwendig. Nach einem Entwurf von Jean de Bodt wurde der Turm von Philipp Gerlach 1714 aus kupferbeschla-genem Eichenholz fertig-gestellt (Abb. Die Parochialkirche in Berlin, Rosenberg 1785).
Ab 1991 erfolgten dann Sicherungs-maßnahmen und Untersuchungen an der Bausubstanz für den Wiederaufbau (bis 2003). Die noch zu gründende „Stiftung Parochialkirche" möchte eine multifunktionelle Nutzung durchführen. Im Mittelpunkt wird die „kirchliche Kunst in Berlin-Brandenburg" stehen, die präsentiert, restauriert und katalogisiert wird. Dazu kommen Kunst-austellungen (insbesondere von Schülern), Konzerte und Theateraufführungen. Der Verein Denk mal an Berlin e.V. hat sich der Rekonstruktion des Turms angenommen. Die Akquisition von Spenden steht dabei an erster Stelle. Die Gesellschaft Historisches Berlin wird das Projekt Parochialkirche unterstützen. Spendenkonto für die Parochialkirche
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