Historische Mitte braucht einen Masterplan

Stadtkern Alt-Berlin muss das Thema für die IBA 2020 sein

Pressemitteilung - Berlin, den 21. Mai 2013:

In vertrauter Runde plauderte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher mit Gleichgesinnten im so genannten Werkstadtgespräch über „Mehr Stadt in der Stadt - ist Urbanität planbar?" Die Weiterentwicklung des Urbanitätsbegriffes mit neuen Bildern konnte nicht überzeugen. Die Stadtbürger verbinden Urbanität mehrheitlich mit Bildern von verdichteten Zentren oder Quartieren der Gründerzeit.

Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung der Historischen Mitte

Senat verweigert Umsetzung pragmatischer, kurzfristig umsetzbarer Vorschläge für eine gute Bürgerbeteiligung bei Stadtentwicklungsprojekten

Pressemitteilung - Berlin, den 24. April 2013: Seit seinem Amtsantritt verkündete der Bausenator Michael Müller wiederholt in öffentlichen Ansprachen die Notwendigkeit von Bürgerbeteiligung in Entscheidungsprozessen bei Bauprojekten. Bereits im September 2012 unterbreitete die Gesellschaft Historisches Berlin e.V. Vorschläge für eine frühzeitige, gute Bürgerbeteiligung. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung soll helfen, Konflikte bereits im Frühstadium auszuräumen und so verhärtete Fronten zu vermeiden.

Bausünde auf dem Petriplatz

Büro- und Geschäftshaus ohne Erinnerung an das frühere Cöllnische Rathaus

Pressemitteilung - Berlin, den 14. März 2013: Auf dem östlichen Teil des Petriplatzes haben die Architekten Ortner & Ortner ein Büro- und Geschäftshaus entworfen, das sicherlich den Petriplatz maßgeblich prägen wird, aber leider als Bausünde, maßstabs- und farblos, ohne jeden Bezug zur Geschichte des Ortes.

Rossebändiger und Neptunbrunnen kehren auf den Schlossplatz zurück

Pressemitteilung - Berlin, den 13. März 2013: Auf der Diskussionsveranstaltung der Vereine Gesellschaft Historisches Berlin und Verein für die Geschichte Berlins zum Ergebnis des Wettbewerbs „Freiraumgestaltung Umfeld Schloss" am 12. März 2013 in der Zentral- und Landesbibliothek forderten Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schäche von der Beuth-Hochschule und Landesgartenbaudirektor a. D. Dr. Klaus von Krosigk unter großem Beifall der mehr als 110 anwesenden Zuhörer die Rückführung der Rossebändiger und des Neptunbrunnens auf den Schlossplatz.

Passender Rahmen für das Schloss wurde nicht gefunden

Pressemitteilung - Berlin, den 16. Januar 2013: Der internationale Wettbewerb zur Gestaltung des Schlossumfeldes ist entschieden. Lediglich 41 deutsche Landschaftsarchitekten folgten dem Ruf der Senatsbaudirektorin Frau Lüscher.

Die Jury entschied sich mit knapper Mehrheit für einen modernen Entwurf, der eine Rückführung der Großskulpturen und des Neptunbrunnens nicht vorsieht.

Der Siegerentwurf erinnert im Norden an die historischen Schlossterrassen. Andere historische Bezüge werden nicht aufgenommen. Baumgruppen im Bereich des ehemaligen Apothekerflügels und im Bereich der Stechbahn sollen die städtebaulichen Mängel der Bebauung um das Schloss reparieren. Der südliche Schlossplatz ist eine mit Steinbänken angereicherte steinerne Wüste.