Freude und Enttäuschung über den Bundestagsbeschluss zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses

Berlin, 7. Juli 2011

Die Gesellschaft Historisches Berlin e.V. freut sich über den Beschluss des Deutschen Bundestages, Haushaltsmittel in Höhe von € 590 Mio. für den Bau des Schlosses – Humboldtforums freizugeben. Enttäuscht ist jedoch der Vorstand der GHB über den zweiten Teil des Beschlusses, 28 Mio. Euro für den Bau der Schlosskuppel und der Portale nicht freizugeben.

Stillstand bei der Wiederaufbauplanung für Alt-Berlin

Berlin, 4. April 2011

Aus der Bauverwaltung erfuhr der Vorstand der Gesellschaft Historisches Berlin, dass die Bebauungspläne für das Klosterviertel und den Petriplatz in dieser Legislaturperiode nicht mehr rechtskräftig werden.

Auf dem Bürgerforum in der Marienkirche am 29. März 2011 erfuhren die Bürger, dass zwei Schiffe der vor dem Roten Rathaus ausgegrabenen mittelalterlichen Tuchhalle dem U-Bahnbau zum Opfer fallen sollen. Begründet wird dies mit einem bereits abgeschlossenen Planfeststellungsverfahren.

Welterbestätte Museumsinsel durch das Pergamonmuseum erneut in Gefahr

Berlin, 24. Januar 2011

Bereits im Jahr 2008 machte die Gesellschaft Historisches Berlin mit einer umfangreichen Dokumentation darauf aufmerksam, dass die geplanten modernen Anbauten und Umbauten am Pergamonmuseum eine schwere Beeinträchtigung des Welterbestatusses darstellen.

GHB mit Stand neben der Staatsoper

Berlin, den 13. September 2010

Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010 - Stand der Gesellschaft Historisches Berlin neben der Staatsoper. Am Sonntag, den 12. September 2010 beteiligte sich die GHB beim Tag des offenen Denkmals mit dem Schwerpunktthema „Die verlorenen Plätze in Vergangenheit und Gegenwart".

Stillstand bei der Verkehrsplanung für Berlin

Berlin, den 28. Juli 2010

Nachdem die SPD sich für den Weiterbau der A100 entschieden hat, sind gute Voraussetzungen gegeben, die Verkehrsplanung für die Innenstadt Berlins wieder aufzunehmen.

Die hohe Verkehrsbelastung der Berliner Mitte – insbesondere der stark zunehmende Touristenbusverkehr - erfordern ein rasches Handeln des Senates. Das im April 2009 vorgelegte Verkehrskonzept weist erhebliche Planungsmängel auf. Das Planungskonzept umfasst ein zu geringes Gebiet und beschränkt sich auf die Einführung eines Leitsystems. Das Leitsystem verweist auf Busparkplätze mit langen Anfahrtszeiten. Auf bauliche Maßnahmen wird gänzlich verzichtet.