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Presseerklärung der Gesellschaft Historisches Berlin e.V. zur Verschiebung des Baubeginns des Humboldt-Forums

Berllin, 9. Juni

Die GHB ist fassungslos über die Verschiebung des Baus des Humboldt-Forums. Das wichtigste Kulturprojekt der Republik droht zu scheitern und hinterlässt eine grüne Öde. Eine Kulturinvestition, die sich im tourismusabhängigen Berlin amortisieren würde, unterbleibt – eine verpasste Chance.

Berlins Kultursekretär Schmitz weist darauf hin, dass durch den Sanierungsbedarf in Dahlem finanziell nichts gewonnen wird, er nennt die Entscheidung zu Recht „reine Symbolpolitik“. Es ist bezeichnend, dass im Falle BND (ca. 800 Mill. €) keine Sparmaßnahmen erkennbar waren.

Viele Ehrenamtliche, die sich seit Jahren für die Realisierung des Humboldt-Forums eingesetzt haben, fühlen sich betrogen. Die GHB fordert ein Umdenken – Kein Moratorium für das Humboldt-Forum

Der Vorstand der
Gesellschaft Historisches Berlin e.V