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Berlin, 16. August 2011

Die Gesellschaft Historisches Berlin e.V. freut sich über den Beginn der Ausgrabungen im Gebiet des ehemaligen großen Jüdenhofes in Berlin-Mitte, dem Klosterviertel. Die Freilegung der ältesten Spuren dieses Stadtviertels, ist eine wesentliche Voraussetzung für den Wiederaufbau des Stadtquartiers.

Die GHB begrüßt es, dass es zum ersten Mal in Berlin gelungen ist, nicht nur die Verbindung zwischen Stadtplanung und Archäologie zu erkennen, sondern auch in die Tat umzusetzen. Die rechtzeitige Freilegung historischer Spuren gibt die Chance, die Stadtgeschichte in das Gedächtnis der Bürger aufzunehmen.

Bei der heutigen Vorstellung der Grabung durch Herrn Prof. Haspel vermissten wir unsere Senatsbaudirektorin Frau Regula Lüscher. Wir schließen hieraus Desinteresse und fordern Frau Lüscher auf, sich mehr der historischen Mitte zuzuwenden. Des Weiteren fordert die GHB, schnellstens mit einer Flächengrabung im Klosterviertel mit Jüdenhof und Umgebung, sowie Molkenmarkt zu beginnen.

 

Dipl. –Ing. Gerhard Hoya

Vorsitzender der

Gesellschaft Historisches Berlin e.V.
 

Dipl. –Ing. Gerhard Hoya

Vorsitzender der

Gesellschaft Historisches Berlin e.V.