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Berlin, 22. August 2011

Die Gesellschaft Historisches Berlin e.V. kritisiert Zeitpunkt und Inhalt des Bebauungsplanes. Die vorgesehene Bebauung entspricht dem historischen Stadtgrundriss. Die Höhe der geplanten Gebäude übertrifft das historische Vorbild. Die fünf großen gotischen, bunten Fenster der Kirche werden verschattet. Das Raumgefühl in der Kirche wird negativ verändert.

 

Des Weiteren ist es in diesem Fall nicht sinnvoll, den historisch vorgegebenen engen Grenzabstand zur Kirche wieder aufzunehmen. Auch schon Schinkel kritisierte zu seiner Zeit die enge Bebauung westlich der Friedrichswerderschen Kirche.

Mindestens sollten die Häuser Nr. 10 durchgehend bis zu den Fenstern nur zweistöckig ausgeführt werden.

Die GHB fordert den Bauausschuss  des Abgeordnetenhauses auf, in seiner Sitzung am 24. August 2011 den Bebauungsplan nicht zu verabschieden. Der Senat ist aufzufordern, den seit zehn Jahren diskutierten Bebauungsplan noch einmal zu überarbeiten.

 

Dipl. –Ing. Gerhard Hoya

Vorsitzender