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Pressemitteilung - Berlin, den 13. März 2013: Auf der Diskussionsveranstaltung der Vereine Gesellschaft Historisches Berlin und Verein für die Geschichte Berlins zum Ergebnis des Wettbewerbs „Freiraumgestaltung Umfeld Schloss" am 12. März 2013 in der Zentral- und Landesbibliothek forderten Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schäche von der Beuth-Hochschule und Landesgartenbaudirektor a. D. Dr. Klaus von Krosigk unter großem Beifall der mehr als 110 anwesenden Zuhörer die Rückführung der Rossebändiger und des Neptunbrunnens auf den Schlossplatz.

Nach der Errichtung der barocken Schloßfassade mache die Komplimentierung des Gebäudeensembles das Aufstellen der Artefakte unverzichtbar. Die jetzigen Standorte, wie der Rossebändiger im Kleistpark und des Neptunbrunnens auf dem Platz vor der Marienkirche, seien als Standorte ungeeignet.

Die Vertreterin der Senatsverwaltung SenStadtUm, Frau A. Schoen argumentierte gegen eine Rückführung, wollte sich aber einer politischen Entscheidung für die Rückführung beugen. Frau Prof. C. Loidl-Reisch, Mitglied des Preisgerichtes, setzte sich für die Umsetzung der Planungsidee ein, einen steinernen Platz im Süden des Schlosses zu schaffen, gab jedoch zu, dass mittelfristig mit einer Rückführung des Neptunbrunnens auf den Schlossplatz zu rechnen sei. Der Rückbau der soeben fertig gestellten Straße und des Steinplatzes und die damit verbundenen Kosten seien hinzunehmen.

Gerhard Hoya
Vorstandsvorsitzender
Gesellschaft Historisches Berlin e.V.