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Pressemitteilung - Berlin den, 25. Juni 2014

„Drei Entwürfe für Architekturhighlights an jeder Ecke", dieser Verlautbarung kann man nur zustimmen. Architektur von Neubauten, wie wir sie an jeder dritten Ecke auf der ganzen Welt sehen können.

Welche Kunst von Karl Friedrich Schinkel hier verinnerlicht wurde, bleibt das Geheimnis der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Auch preußische Tugenden sind nicht zu erkennen. Die Gebäudemassen sind zu groß. Die Gestaltung der Fassaden ist maßstabslos.

 

Die Senatsbaudirektorin lobt das Ergebnis des Wettbewerbes, sie übersieht jedoch, dass in der historischen Mitte nicht der moderne Wandel der Stadt in eine europäische Metropole zu verwirklichen ist, sondern ein wertvolles Bauareal zu gestalten ist, welches sich in die Umgebung einfügt. Die Architekten haben das Wesen des Viertels in der Vergangenheit nicht erkannt. Das Ergebnis ist ein respektloses Weiterbauen.

Die Gesellschaft Historisches Berlin e.V. fordert daher von der Politik, Frau Lüscher hier endlich einen Kurswechsel vorzugeben.

Gerhard Hoya
Vorstandsvorsitzender
Gesellschaft Historisches Berlin e.V.