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Pressemitteilung - Berlin, den 26. November 2014

Die bisher nicht mit kreativen Stadtentwicklungsprojekten aufgefallene Senatsverwaltung hat nunmehr ein "innovatives Stadtentwicklungsprojekt" der Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Ein Spaßbad zwischen Zeughaus und Dom am Lustgarten sowie zwischen Schinkelplatz und Barockfassaden des Schlosses wird sicherlich zur weiteren Urbanisierung der Historischen Mitte Berlins beitragen.

Nein! Einen Ballermann braucht die Historische Mitte Berlins nicht!

 

Sicher ist die mangelnde Urbanität in Berlins Mitte zu beklagen. Maßnahmen zur Revitalisierung des gesamten Stadtquartiers hat der Berliner Senat bisher leider nicht in Angriff genommen.
Die Gesellschaft Historisches Berlin e.V. fordert den Senat, das Abgeordnetenhaus und die Bauverwaltung auf, endlich Maßnahmen zu ergreifen, die die Aufenthaltsqualität in der Straße Unter den Linden, in seinen Nachbarstraßen und im Schlossumfeld erhöht. Die Gestaltungsmaßnahmen sind am historischen Vorbild auszurichten. Steuer- und Lottogelder sind verantwortungsbewusst und sinnvoll und nicht für Spaßbäder mit Ballermanncharakter auszugeben.

Gerhard Hoya
Vorstandsvorsitzender Gesellschaft Historisches Berlin e.V.