Leserbrief von Andreas Kloninger von 27.11.2025
Zum Beitrag „Eine Viertelmillion für die Uhr“, RAZ 18/25
Die Sanierung eines Hallenbades in Reinickendorf dauert statt zwei nun voraussichtlich acht Jahre. Die ursprünglich geplanten Kosten verdreifachen sich. Der Denkmalschutz verzögert die Fertigstellung mit unsinnigen und nicht nachvollziehbaren Vorgaben.
Die Planungsbüros wechseln, die zuständigen Ämter hinken hinterher. Und zu alldem lässt man sich antike Uhrenzeiger aus Kupfer klauen. Aber Berlin will sich doch tatsächlich für Olympia bewerben. Frau Spranger tönt großspurig, ein Großteil der Sportstätten sei bereits vorhanden. Nichts ist vorhanden, denn 2036 werden diese (welche eigentlich?) größtenteils ebenfalls Sanierungsfälle sein. Fakt ist, dass in Berlin überhaupt nichts mehr funktioniert. Das sollte den Verantwortlichen im Senat (...) einmal vor Augen geführt werden. Zieht wenigstens die ohnehin aussichtslose Olympiabewerbung zurück, bevor es die Bürger selbst tun und diese Stadt sich vollends vor aller Welt blamiert.
Die Reinickendorfer Allgemeine Zeitung im Internet: www.raz-zeitung.de
