Leserbrief zum Artikel „ Flussbad in Mitte: Kostspieliges Vergnügen“
Artikel in der Berliner Morgenpost vom 26.02.2021

Die Kostenerhöhung auf 200 Millionen Euro beim Flussbad in Mitte ist noch zu niedrig angesetzt. Hinzu kommen die Kosten für die Schadensregulierungen infolge Setzungsschäden an den benachbarten, denkmalgeschützten Gebäuden. Unerwähnt bleibt auch, dass Versuche mittels Pflanzenfilter Badewasserqualität herzustellen, erfolglos sind. Auch gibt es Berichte der Denkmalpflegebehörden, des Landesarchäologen und der Unesco, in denen das Projekt als nicht genehmigungsfähig abgelehnt wird. Zu nennen wäre noch die Steuergeldverschwendung. Der Verein erhält für die Betreuung der Projektidee mehr als eine Million Euro, also mehr, als die Planungskosten betragen würden. Warum spricht außer dem Steuerzahlerbund kein Politiker über diese sinnlosen Geldausgaben für ein nicht zu realisierendes Projekt?

Dipl.-Ing. Gerhard Hoya, per E-Mail

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Berlin bekommt nichts Vernünftiges auf die Reihe. Millionen werden für sinnlose Gebäude ausgegeben, aber die notwendigen Hilfsgelder kommen nicht an. Solche Projekte können wir in wirtschaftlichen Hochzeiten angehen, aber doch nicht, wenn die Wirtschaft in den Grand Canyon abstürzt.

Thomas Augustin, via Facebook

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