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Pressestimmen

Kein Kommerz und ein Amphitheater vor dem Roten Rathaus

Dialog über historische Mitte in Berlin - Der zweite Teil der Ideensammlung „Alte Mitte, neue Liebe?“ ist abgeschlossen. Lesen Sie hier, was sich die Berliner für ihr Zentrum wünschen.
Der Tagesspiegel vom 23.10.2015 - von Pascale Müller

Die öffentliche Debatte über die Zukunft des historischen Berliner Stadtzentrums nähert sich ihrem Finale. Der Online-Dialog „Alte Mitte - Neue Liebe“ ging am Donnerstagabend zu Ende. Diskutiert worden war über die Zukunft der historischen Mitte. Für die 14 Hektar zwischen Fernsehturm und Spree, zwischen Marienkirche und Rotem Rathaus gibt es die gegensätzlichsten Vorstellungen, so träumte Hans Kollhoff, der wohl bekannteste Berliner Architekt, am Alexanderplatz schon von Hochhäusern von "New Yorker Dimensionen". Der Online-Dialog ist Teil eines Dialogprozesses, in dem nun mit Bürgern diskutiert werden soll, wie sich Berliner ihre Mitte vorstellen. In den vergangenen Monaten fanden immer wieder Fachkolloquien, Bürgerwerkstätten und offene Diskussionsrunden statt.

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Tacheles-Ruine soll wieder zur Passage werden

Für die berühmte Ruine ist endlich wieder eine Zukunft in Sichtweite. Ein Schweizer Architekturbüro plant Hotels, Wohnungen und Läden.
Berliner Morgenpost vom 02.10.2015 - von Isabell Jürgens

Vor einem Jahr hat die internationale Fondsgesellschaft Perella Weinberg das Gelände des ehemaligen Kunsthauses Tacheles an der Ecke Oranienburger und Friedrichstraße für rund 150 Millionen gekauft. Das 25.000 Quadratmeter große Areal mit der Ruine des früheren Kaufhauses, so hatten die Investoren damals versprochen, solle wieder zu einem Anziehungspunkt in Berlins Mitte werden. Umso gespannter waren die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses im Bezirk Mitte, wie weit die Pläne der neuen Eigentümers inzwischen gediehen sind. Auf einem Vor-Ort-Termin präsentierten die Investoren am Mittwochabend erste Details.

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Ideenwettbewerb für das Museum des 20. Jahrhunderts startet

Gute Zukunft für das Berliner Kulturforum:
03.09.15, Pressemitteilung des Senats + Pressemitteilung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Neuer Museumskomplex wird die bedeutenden Bestände der Nationalgalerie aufnehmen. Ideenwettbewerb soll architektonisches Konzept liefern und Vorschläge für städtebauliche Einordnung unterbreiten.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat eines ihrer größten Bauvorhaben gestartet. Am Berliner Kulturforum soll in den kommenden Jahren ein Museum des 20. Jahrhunderts entstehen, das mit der Neuen Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe verbunden ist und so einen Rundgang durch die Kunst der frühen 1900er Jahre bis zum Ende des 20. Jahrhunderts ermöglicht. In einem weltweit ausgeschriebenen Ideenwettbewerb wird nach einem architektonischen Konzept für ein Gebäude sowie dessen städtebaulicher und freiraumplanerischer Einbindung gesucht.

  Weiterlesen ... (auf den Seiten der Senatsverwaltung Stadtentwicklung u. Umwelt)

Vergesst Le Corbusier!

Heute vor 50 Jahren starb der Architekt, der mit seinen menschenfeindlichen Visionen die Zerstörung der klassischen Stadt propagierte
Die Welt vom 27.08.2015 - Von Rainer Haubrich Stv. Ressortleiter Meinung

Den Sessel kennt fast jeder. Wenn das Gespräch auf den Architekten Le Corbusier kommt, fällt den meisten als Erstes dieser würfelförmige Sessel mit den schwarzen Lederkissen ein, der von einem Chromgestell zusammengehalten wird. Dieses zeitlos-elegante Möbel des schweizerisch-französischen Baumeisters aus dem Jahre 1928 ist tatsächlich ein Klassiker geworden. Genauso wie die "Corbusier-Liege" aus dem gleichen Jahr mit ihren geschwungenen Kufen.

Was Le Corbusier aber bis zu seinem Tod durch Ertrinken am 27. August 1965 an verheerenden Ideen und Visionen in die Welt gesetzt hat, davon weiß das Publikum wenig.

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Charakter der Museumsinsel als Ort der Kultur und Geschichte bewahren!

Zur Diskussion um das Flussbad an der Museumsinsel erklärt World Heritage Watch - Presseerklärung vom 13.07.2015

World Heritage Watch teilt die Bedenken der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bezüglich der Einrichtung eines Flussbades, der damit verbundenen Zerstörung der Ufermauer des Kupfergrabens und der Beeinträchtigung des Charakters der Museumsinsel als Ort der Geschichte, Kultur und Bildung. Wir erinnern daran, dass es nur 1031 Welterbestätten auf der Erde gibt. Ihr Schutz und ihre Erhaltung in historischer Authentizität und Integrität müssen unbedingten Vorrang vor allen anderen Überlegungen haben, damit sie auch zukünftigen Generationen als die bedeutsamsten Lernorte der menschlichen Kultur- und Naturgeschichte anschaulich bleiben.

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