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Pressestimmen

Bund verteidigt Wohnungsverkauf zum Höchstpreis

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) war in die Kritik geraten, weil es bundeseigene Wohnungen in Berlin zum Höchstpreisen verkauft. Die Anstalt will an der umstrittenen Praxis festhalten.
Berliner Morgenpost vom 22.07.2014

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) will an ihrer Praxis des Verkaufs ihrer Grundstücke und Wohnhäuser zu Höchstpreisen festhalten. "Wir verwalten treuhänderisch Steuergeld", sagte Bima-Vorstandssprecher Jürgen Gehb. Das Gesetz verpflichte die Anstalt, Immobilien zum Höchstpreis zu verkaufen.

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Die Logik des Höchstpreises ist das Problem

Immobilienbedarf - SPD will einen anderen Umgang mit den Immobilien des Bundes gesetzlich vorschreiben
Berliner Morgenpost vom 21.07.14- Von Joachim Fahrun
Die Berliner SPD-Fraktion und die Berliner Bundestagsabgeordneten fordern von der Bundesregierung ein grundsätzliches Umdenken im Umgang mit den bundeseigenen Immobilien. "Auf Bundesebene muss ein neues Verständnis in der Liegenschaftspolitik einkehren", sagte SPD-Fraktionschef Raed Saleh. Immobilien, die man nicht mehr brauche, seien nicht bloß eine Geldquelle, sondern eine Steuerungsreserve. "Deshalb darf man Grundstücke nicht bloß kurzfristig verramschen, sondern man muss sie langfristig zur politischen Steuerung verwenden", sagte Saleh. Etwa um den steigenden Bedarf an Flächen für Schulen, Kinderläden und sozialen Projekten zu decken.

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Warum es neue Architektur in Berlin so schwer hat

Interview mit Regula Lüscher
Ob Staatsoper oder Kulturforum - Berlins Senatsbaudirektorin Regula Lüscher steht oft in der Kritik. Im Tagesspiegel-Interview spricht sie über die Brachen und Baustellen der Stadt.
Tagesspiegel vom 11.07.2014 - Von Christiane Peitz und Nicola Kuhn

Frau Lüscher, als Mitgestalterin einer der aufregendsten Städte Europas haben Sie einen Traumjob. Fragt sich nur, wie Sie bei all den Baustellen vom Alex über die Historische Mitte bis zum Kulturforum und der Europa-City am Hauptbahnhof den Überblick behalten?

Berlin besteht aus den unterschiedlichsten Orten, die nicht alle gleich behandelt werden müssen. Das hilft bei der Orientierung. Ich mache mir Skizzen, markiere die Unterschiedlichkeiten. Die Europa-City zum Beispiel ist ein internationaler Ort; es gibt die Kulturorte wie die Museumsinsel und das Humboldt-Forum, aber auch das Kulturforum – den Ost-West-Kompass habe ich immer im Kopf.

Dann gibt es das Thema Brachen, in Tempelhof oder Tegel. Und bei der riesigen Wohnungsbauwelle sowie der Frage, wie bei der erforderlichen Masse Qualität und Innovation nicht zu kurz kommen, denke ich auch über den S-Bahn-Ring hinaus.

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Was Berlins Stadtplaner von Frankfurt lernen können

In Frankfurts historischer Mitte entsteht ein Stadtquartier auf alten Grundrissen. Das klingt nach Enge. Doch gerade von diesem Beispiel könnte Berlins Stadtmitte profitieren. Die wird nämlich leergefegt.
Frankfurter Allgemeine vom 04.07. 2014 von Architekt Marc Jordi

Das Wiederaufbauprojekt zwischen Dom und Römer in Frankfurt ist ohne Vorbild.
Inwiefern dient es selbst als Vorbild für den Wiederaufbau der mittelalterlichen Stadt in Berlin? Diese Frage stellt sich spätestens demjenigen, der selbst in beide Projekte eingebunden ist.
Das Frankfurter Vorhaben, zwischen Dom und Römer auf dem historischen Stadtgrundriss mit Neubauten und den Rekonstruktionen bedeutender Häuser ein Stück Altstadt und damit verlorene Identität zurückzugewinnen, ist einmalig.

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Wohnen mit Blick auf das Schloss

Neue Nobelappartements am Schinkelplatz
Luxus pur: Am historischen Schinkelplatz in Mitte werden die teuersten Eigentumswohnungen Berlins errichtet. Von dort kann man direkt auf das künftige Schloss sehen oder neben Schinkels Kirche wohnen. Die Häuser selbst werden modern aussehen. Aus gutem Grund.

Berliner Zeitung vom 24.06.2014 - Von Uwe Aulich

Als sportlicher Bauunternehmer muss man beim Joggen auch mal verschnaufen. Uwe Schmitz, der Vorstand der Frankonia Eurobau AG, hat das vor zehn Jahren getan und stand dabei neben der Friedrichswerderschen Kirche in Mitte. „Damals habe ich gedacht: Ist das schön hier. Seitdem habe ich das Ziel, hier zu bauen."

Über das Schloss auf der gegenüberliegenden Spreeseite wurde damals noch diskutiert, den Platz mit dem Denkmal des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel gab es nicht, und die Bauakademie war wie heute nur eine Illusion aus roten Planen.

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