Berliner Senat lehnt Riesengeschenk des Bundes ab

Pressemitteilung - Berlin, 17. November 2015

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschloss eine Spende in Höhe von 10 Mio. Euro für die Umsetzung des Neptunbrunnens auf den Schlossplatz. Bausenator Geisel ist von dem Spendenangebot wenig begeistert. Die Opposition möchte den Zuschuss zur Umsetzung zurück weisen. Beide verweisen auf die von ihnen „so genannte stadtweite“ Debatte über die Zukunft des Rathausforums. Hierbei übersehen sowohl Herr Geisel als auch Frau Lompscher von der Opposition, dass die Stadtdebatte nicht stadtweit geführt wird, da nur eine geringe Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen zu verzeichnen ist. Mehrheitlich sind nur die Kiezbewohner der Berliner Mitte für die Beibehaltung des alten Standortes.

Berlins Historische Mitte braucht keine Party-Meile!

Pressemitteilung - Berlin, den 14. Juli 2015

Auch das sonntägliche „Probeplanschen“ führt zu keinen neuen Erkenntnissen. Bauliche Maßnahmen zur Revitalisierung des gesamten Stadtquartiers müssen vom Berliner Senat endlich geplant und umgesetzt werden. Mit einem - aus der Sicht der GHB ungeeigneten - Bürgerbeteiligungsverfahren suggeriert der Berliner Senat, dass er Etwas unternehme, dies sogar mit der Beteiligung der Bürger.
Anstatt in die Stadtplanung zu investieren, werden 4 Mio. Euro vom Senat und vom Bundesbauministerium für die Planung eines Spaßbades in der Berliner Mitte ausgegeben.
Die Erforschung der sickergrubenmäßigen Erzeugung von Badewasser mittels Schilf- u. Seegraslandschaft ist sinnlos und dient nur dem Nachweis, ökologisch korrekt zu handeln.

Ballermann am Weltkulturerbe

Pressemitteilung - Berlin, den 26. November 2014

Die bisher nicht mit kreativen Stadtentwicklungsprojekten aufgefallene Senatsverwaltung hat nunmehr ein "innovatives Stadtentwicklungsprojekt" der Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Ein Spaßbad zwischen Zeughaus und Dom am Lustgarten sowie zwischen Schinkelplatz und Barockfassaden des Schlosses wird sicherlich zur weiteren Urbanisierung der Historischen Mitte Berlins beitragen.

Nein! Einen Ballermann braucht die Historische Mitte Berlins nicht!

Architektenwettbewerb „Von Preußen nach Europa" am Schinkelplatz

Pressemitteilung - Berlin den, 25. Juni 2014

„Drei Entwürfe für Architekturhighlights an jeder Ecke", dieser Verlautbarung kann man nur zustimmen. Architektur von Neubauten, wie wir sie an jeder dritten Ecke auf der ganzen Welt sehen können.

Welche Kunst von Karl Friedrich Schinkel hier verinnerlicht wurde, bleibt das Geheimnis der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Auch preußische Tugenden sind nicht zu erkennen. Die Gebäudemassen sind zu groß. Die Gestaltung der Fassaden ist maßstabslos.

Kulturort Unter den Linden entdecken

Pressemitteilung - Berlin, den 18. Februar 2014

Dr. Uwe Lehmann-Brauns und Stefan Schlede, als Vertreter der CDU-Fraktion, hatten in den Kinosaal des Deutschen Historischen Museums den Präsidenten der Humboldt-Universität, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, die Intendantin des Maxim Gorki Theaters, Shermin Langhoff, und den Enkel von Käthe Kollwitz, Prof. Dr. Arne Kollwitz, zur Podiumsdiskussion eingeladen. Alle geladenen Diskutanten waren sich schnell darüber einig, dass es den Linden zurzeit an Urbanität fehle. Hauptursache sei die schlechte Qualität des Angebotes von Souvenirläden, Einzelhandelsgeschäften, Gaststätten und Cafes. Daraus ergebe sich eine unbefriedigende Aufenthaltsqualität. Stattdessen habe man eine hohe „Durchfahrtsqualität". Die Stilllegung und der Verkauf des Opernpalais mit seinem viel besuchten Cafe habe noch einmal die Situation verschlechtert. Die Bundesregierung habe hier verantwortungslos gehandelt.