Die Grünstraße in Berlin-Mitte - ein untergegangenes Viertel

Berlin in historischen Aufnahmen Die Grünstraße – das Kleine-Leute-Quartier von Cölln
Berliner Zeitung vom 27.12.2018 - Von Maritta Adam-Tkalec

181227 gruenstrasse bild 1

Grünstraßenbrücke, Grünstraße und Petrikirche, Aufnahme aus dem Jahr 1903 - Foto: Wikipedia/Waldemar Titzenthaler/gemeinfrei

Ein dicht bevölkertes Wohnviertel in Berlin, das heute vollständig versunken ist: Es handelt sich um Cölln, Teil der alten Doppelstadt Berlin/Cölln, gelegen auf der Spreeinsel. Man braucht einen alten Stadtplan, um zu begreifen, wo man sich befindet: an der Ecke Wallstraße, Neue Grünstraße.

Siemens und Senat machen Tempo beim Campus-Projekt

Viele Gebäude stehen am historischen Konzern-Stammsitz leer. In wenigen Jahren soll hier geforscht, produziert und gewohnt werden.
Berliner Morgenpost vom 22.12.2018 - von Joachim Fahrun

Die Zukunft im Blick: Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, Siemens-Vorstand Cedrik Neike, der Regierende Bürgermeister Michael Müller und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher (v.l.) betrachten vom Dach des Schaltwerk-Hochhauses an der Nonnendammallee das Gelände des künftigen Campus.

Berlin. Ugurcan Güler hat jetzt einen digitalen Helfer. Der Industriemechaniker zieht die Schrauben für die Schalter der neuesten Siemens-Generation jetzt mit einer High-Tech-Knarre an, die mit einem Computer verbunden ist. Ist das richtige Drehmoment erreicht, vibriert das Gerät. Ein Blick auf den Bildschirm zeigt Güler dann, welches Stück als nächstes anzubauen ist.

Das Berliner Naturkundemuseum soll bald wieder strahlen – dank eines Geldsegens

News4Teachers vom 7.11.2018 - von Ulrike von Leszczynski

BERLIN. Die Dinos sind das Aushängeschild der Berliner Naturkundemuseums. Doch es hat als eines der wichtigen Häuser in Deutschland weit mehr Schätze. Platzmangel und Geldnot lassen sie nicht erstrahlen. Das soll sich grundlegend ändern.

Der Brachiosaurus war Zeuge: Zu Füßen des 13 Meter hohen Saurierskeletts haben Politiker dem Berliner Naturkundemuseum am Mittwoch ein neues Zeitalter versprochen. 660 Millionen Euro – unter anderem für Sanierung, Modernisierung, einen Neubau und die vollständige Digitalisierung der wertvollen Sammlung in den kommenden zehn Jahren. Damit bekommt das Forschungsmuseum, das eng mit der Humboldt-Universität verbunden ist, sogar mehr Geld als das Berliner Schloss. Für die Wiedererrichtung als Humboldt Forum sind 595 Millionen Euro veranschlagt.

Vogtherr wird neuer Generaldirektor der Schlösserstiftung

Berliner Morgenpost vom 1.11.2018

Der Direktor der Hamburger Kunsthalle, Christoph Martin Vogtherr, wird neuer Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). In nichtöffentlicher Sitzung habe der Stiftungsrat über die Personalie entschieden, teilte das Brandenburger Kulturministerium mit. Die Stelle ist vakant, weil der bisherige Generaldirektor Hartmut Dorgerloh im Sommer zum Generalintendanten des Humboldt Forums Berlin berufen wurde. Er hatte das Amt 15 Jahre inne. Für seine Nachfolge gab es 30 Bewerber. Am Ende hatte sich das Bewerberfeld auf zwei Kandidaten verengt: Auf Vogtherr und den Berliner Landesarchäologen Matthias Wemhoff, der derzeit mit der Ausstellung „Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland“ im Gropius-Bau große Erfolge feiert und nun Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin bleiben wird.

Berlins historische Mitte wird freigelegt

Die archäologische Grabungen starten Anfang 2019 am Molkenmarkt in Mitte. Forscher rechnen mit reichhaltigen Funden.
Berliner Morgenpost vom 18.11.2018 - Von Isabell Jürgens

Berlin.  Mitten im Herzen Berlins beginnt im Frühjahr 2019 die größte archäologische Grabung seit der Wiedervereinigung. Die Arbeiten auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern sollen drei bis fünf Jahre dauern und auf dem Molkenmarkt, dem ältesten Marktplatz Berlins, beginnen. „Das entspricht fast 20 Prozent der Fläche der historischen Stadt Berlin“, sagte Christoph Rauhut, Berlins oberster Denkmalschützer, der Berliner Morgenpost.