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Pressestimmen

Unionsmanager Bilger für Koalitionsvertrag 2.0

Im Jahr 2026 stehen wichtige Entscheidungen an, deren Gelingen über die Zukunft der schwarz-roten Bundesregierung entscheiden könnte. Im Interview wagt Steffen Bilger, der erste Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, einen Ausblick.
Tagesspiegel vom 31.12.2025  von Christopher Ziedler 

Herr Bilger, welche guten Neujahrsvorsätze haben Sie als einer der maßgeblichen schwarz-roten Koalitionsmanager für sich gefasst?
Politischer Neujahrsvorsatz für uns alle in der Koalition muss sein, dass wir weniger öffentlich debattieren oder streiten, sondern uns mehr auf die Lösungen konzentrieren. Das hat im zurückliegenden Jahr in der Wahrnehmung der Leute vieles Gute überlagert. Inhaltlich bin ich mit der Bilanz nämlich durchaus zufrieden. Darauf lässt sich aufbauen.

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Der große Berliner Stadtplaner James Hobrecht wird 200 Jahre alt

Er gab der legendären „Berliner Mischung“ aus Wohnen und Arbeiten ihre erste Form. Der Hobrecht-Plan aus dem Jahr 1862 hat seine sozialpolitische Gestaltungskraft bis heute nicht verloren. 
Tagesspiegel vom 30.12.2025 von Nikolaus Bernau

Er war wichtiger für das moderne Berlin als Andreas Schlüter und Karl Friedrich Schinkel zusammen. Sein Erbe überstand sogar den Bombenkrieg und den Autowahn der Nachkriegsjahrzehnte in West-Berlin und der DDR: An Silvester vor 200 Jahren wurde im ostpreußischen Memel James Friedrich Ludolf Hobrecht geboren, dem Berlin große Teile seines innerstädtischen Straßennetzes, die schönen Fußgängerwege, Straßenbäume, kleinen Stadtparks, Markthallen und die bis heute trotz funktionierende Kanalisation verdankt.

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Kirchenbau und Menschenhandel

Mehr als ein Vierteljahrhundert nach Ende des Zweiten Weltkriegs blieb der Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte ein Trümmerfeld. Doch dann fasste die DDR-Führung den Entschluss, den Platz, der einst von zwei Kirchen und dem Nationaltheater dominiert war, wiederherzustellen. Ausgerechnet eine Kirche sollte dabei den Anfang machen.
FAZ vom 29.12.2025 von Dr. Christian Walther

Vor fast fünfzig Jahren, am 6. September 1976, trafen sie sich am Rande der Leipziger Messe: Manfred Stolpe, seit 1969 Leiter des Sekretariats des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR, Edelgard Backes und ihr Vorgesetzter Ludwig Geißel vom Diakonischen Werk in Stuttgart, dazu – nur für drei Tagesordnungspunkte – auch Manfred Seidel aus dem Außenhandelsministerium der DDR. Seidel war dort Stellvertreter von Alexander Schalck-Golodkowski und wie dieser ein ranghoher Mitarbeiter der Stasi – und zuständig für die sogenannten A- und B-Geschäfte zwischen Ost und West: Kirchengeschäfte und Häftlingsfreikauf.

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Berlin-Mitte: Neue Gertraudenbrücke für schwere Fahrzeuge gesperrt

Marode Brücken sind in etlichen Stadtteilen ein Problem. Nun trifft es Mitte. Warum dort jetzt sogar BVG-Busse umgeleitet werden müssen.
Morgenpost vom 19.12.2025 - dpa/BMO

Auf der Bundesstraße 1 in Berlin-Mitte entsteht zwischen Potsdamer Platz und Alexanderplatz ein neues Nadelöhr: Wegen Schäden am Bauwerk muss die Neue Gertraudenbrücke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt werden, wie die Senatsverkehrsverwaltung mitteilte. 

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Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer

Senatsverwaltung entwickelt einen Plan, wie der Verkehr zwischen Spree und Checkpoint Charlie geregelt wird
Morgenpost vom 17.12.2025 von Jessica Hanack

Mitte Es geht um mehr Raum für den Fuß- und Radverkehr, ein attraktiveres Spreeufer, Begrünung und Entsiegelung: Die Senatsverkehrsverwaltung hat seit 2023 an einem Verkehrskonzept für die Berliner Mitte zwischen Spree, Spittelmarkt und Checkpoint Charlie gearbeitet, nun wurden die Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert. „Erstmals liegt eine planungsübergreifende, integrierte Betrachtung der Mobilität in der Berliner Mitte vor“, sagte Verkehrsstaatssekretär Arne Herz, der von einem „soliden Fundament“ für zukünftige städtebauliche und verkehrspolitische Entscheidungen sprach.

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