Autofreie Friedrichstraße: Streit geht in eine neue Runde

Warum ein Aktionsbündnis, die Dehoga Berlin und der Handelsverband die autofreie Friedrichstraße in Berlin -Mitte stoppen wollen.
Morgenpost vom 23.06.2022 von Julian Würzer

Der Verkehrsversuch auf der Friedrichstraße ist weiterhin umstritten. Während die grüne Senatsverkehrsverwaltung und der grün-geführte Bezirk Mitte seit mehr als zwei Jahren eine dauerhafte „Flaniermeile“ ohne Autos auf dem rund 500 Meter langen Abschnitt forcieren, reißt die Kritik bei den Gewerbetreibenden aus der Friedrichstraße und den umliegenden Straßen nicht ab.

Senat schrumpft Mitte-Brücken

ES WIRD ENG FÜR AUTOS! BETTINA JARASCH HÄLT NUR NOCH EINE SPUR PRO RICHTUNG FÜR NOTWENDIG
BZ vom 23.06.2022 von Hildburg Bruns

Mitte - Sie will den Abschied von breiten Schneisen und mehr Luft schaffen. Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (53, Grüne) schrumpft zwei wichtige Spree-Übergänge im Herzen der Stadt.

Die geplanten Neubauten von Mühlendammbrücke am Nikolaiviertel und Gertraudenbrücke über den Spreekanal sollen um fünf bzw. neun Meter schrumpfen.

"Es gab dringliche Anregungen zu überdenken, ob die Pläne zukunftstauglich sind", so Jarasch. "Denn wir werden nicht alle paar Jahre die Brücken neu bauen ."

Bewegung im Humboldt Forum: Neuer Stiftungsrat und neue Räume, alter Krach

Der Spendenverein mauert - und Claudia Roth will sich um Reformen kümmern
Tagesspiegel vom 21.06.2022 von Rüdiger Schaper

Auf dem Vorplatz wird noch gepflastert, und gegenüber dem Eingang wächst nur langsam das Einheitsdenkmal aus dem geschichtsträchtigen Boden. Die Frage stellt sich immer mal wieder, wenn man vor dem Riesenbau steht: Wem gehört eigentlich das Humboldt Forum?

Der Förderverein Berliner Schloss hat über 100 Millionen Euro Spenden für den Wiederaufbau der preußischen Fassaden zusammengebracht und geriert sich als eine Art ideeller Eigentümer und Hüter heiliger Tradition. Der Verein verweigert nach wie vor die Herausgabe der Spendernamen, obwohl begründeter Verdacht besteht, dass Anhänger rechtsextremer Ansichten darunter sind.

Berlin schafft sich Milliardenpuffer

Der Doppelhaushalt 2022/23 steht vor dem Abschluss. Koalition erlaubt mehr Schulden
Berliner Morgenpost vom 16.06.2022 von Joachim Fahrun

Der lange erwartete Berliner Doppelhaushalt für die Jahre 2022 und 2023 hat am Mittwoch im Hauptausschuss die vorletzte Hürde genommen. SPD, Grüne und Linke votierten für das in den vergangenen Monaten an zahlreichen Stellen gegenüber dem Senatsentwurf veränderte Zahlenwerk. Wenn nächste Woche auch das Plenum des Abgeordnetenhauses zustimmt, endet die Zeit der Haushaltssperre, während der keine neuen Projekte finanziert werden dürfen. Das hatte viele Empfänger von Zuweisungen des Landes in Nöte gebracht.

Die ältesten Gebäude in Berlin -Mitte: Architektur von vor 1850

tip-berlin.de vom 14.06.2022 

Berlin ist eine ziemlich junge Stadt, jedenfalls was den Baubestand angeht: Die meisten Gebäude hier sind nicht viel älter als 100 bis 120 Jahre, im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten wie Paris, London oder Rom ist Berlin damit geradzu jugendlich. Die Weltkriege, massive stadtplanerische Umgestaltungen sowie Teilung und Mauerbau haben der historischen Mitte zugesetzt. Bauwerke , die bereits um 1850 in Berlin existierten, sind heute rar. Doch man kann immer noch tief in die Stadtgeschichte eintauchen. Hier sind die ältesten Gebäude in Berlin -Mitte.