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Pressestimmen

Eine Milliarde für Bäume: So verteilt die Koalition das Sondervermögen

Berlin. Mehr als fünf Milliarden Euro vom Bund sind Berlins letzte Reserve für die nächsten Jahre. Nun zeichnet sich ab, was bezahlt werden soll.
Morgenpost vom 11.11.2025 von Joachim Fahrun

Hinter den Kulissen feilschten Berlins Landespolitiker schon lange um den letzten Schatz. Es geht um mehr als fünf Milliarden Euro für zwölf Jahre aus dem Sondervermögen des Bundes, die dem Land Berlin anteilig an der Gesamtsumme von 100 Milliarden für die Länder zustehen. Kurz vodr der entscheidenden Sitzung des Koalitionsausschusses diese Woche haben die Spitzen von CDU und SPD sich nach Informationen der Berliner Morgenpost grundsätzlich geeinigt, wie sie das Geld verteilen wollen. Zunächst war die Wunschliste der Senatsmitglieder viel zu lang, die Anmeldungen summierten sich auf mehr als das Doppelte der zur Verfügung stehenden gut fünf Milliarden.

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Rekonstruktion oder Neubau? Altstadt statt Auto: Wie Berlin über den Wiederaufbau seiner historischen Mitte streitet

Eine Strafanzeige gegen Berlins Finanzsenator und Thilo Sarrazin, ein zerstörtes Kloster und ein japanisches Kurzschwert: Rund um die Wiederbebauung von Berlins Stadtzentrum haben sich die Fronten verhärtet. In wenigen Tagen werden erste Entscheidungen getroffen. Ein Überblick.
Neue Osnabrücker Zeitung vom 07.11.2025 von Dr. Philipp Ebert

Dort, wo Berlins historischer Ursprung liegt, fahren heute Autos. Viele Autos. Mehr als 50.000 Fahrzeuge befuhren 2023 täglich den Mühlendamm. Dieser Abschnitt der Bundesstraße 1 in der Nachbarschaft von Rotem Rathaus und Stadtschloss gehört zu den meistbefahrenen Straßen der Hauptstadt.

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Wohnen Neubauten am Molkenmarkt: Initiative fordert Gestaltung nach historischem Vorbild

Die Berliner Innenstadt bietet derzeit eine seltene Chance zur historischen Wiederbelebung: Der Molkenmarkt soll neu bebaut werden. Bisher ist ein modernes mehrgeschossiges Stadtquartier vorgesehen. Die Allianz baukulturell engagierter Berliner Bürgervereine fordert nun, historische Elemente beim Neubau aufzunehmen.
Entwicklungsstadt vom 6.11.2025 von Insa Germerott

In der Berliner Innenstadt steht man derzeit vor einer seltenen Gelegenheit: Die Neubebauung des Molkenmarkts könnte die Geschichte der Stadt wieder erlebbar machen. Die aktuelle Planung sieht möglichst viel Raum für Wohnungen und eine moderne Gestaltung vor, wodurch der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt begegnet werden soll. Auf der anderen Seite befürchten Kritikerinnen und Kritiker, dass der historische Charakter von Molkenmarkt und Klosterviertel nur noch wenig erkennbar wäre.

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Notlage positiv nutzen: Bauakademie

Deutsche Bauzeitschrift vom 01.11.2025 von Be. K

Nein, er ist noch nicht ausgelobt, der Wettbewerb zum Wiederaufbau der Berliner Bauakademie. Dabei war er angekündigt für dieses Jahr. Gerade eben gab es den Wechsel an der Spitze der für dieses Wiederaufbauprojekt zuständigen Bundesstiftung Bauakademie. Prof. Guido Spars, Gründungsdirektor, hat den Vertrag nicht verlängert – man wollte ihn schon mittels Petition aus dem Amt drängen –, ihm folgte Dr. Elena Wiezorek. Sie möchte „mit dem Team, dem Stiftungsrat, dem Beirat und unseren vielen Partnerinnen und Partnern den begonnenen Weg“ fortsetzen – „und dabei neue Impulse zu setzen.“ Impulse im Streit um Wiederaufbau vs. Rekonstruktion?

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Schlechte Schlagzeilen: Diese Berliner Projekte machen dem BER Konkurrenz

Berlin. Mit 14 Jahren Bauzeit setzte der Hauptstadtflughafen eine negative Rekordmarke. Diese Projekte sind dem BER dicht auf den Fersen
Morgenpost vom 30.10.2025 von Uta Keseling

Zwischendrin hatten ihn die Lost-Place-Fotografen schon als Motiv entdeckt, dann wurde er 2020 doch noch eröffnet: Der Flughafen BER setzte Maßstäbe. 14 Jahre Bauzeit, 7,3 Milliarden Euro – und mehr und absurdere Pannen, als sich der glühendste BER-Kritiker je hätte ausmalen können. Wer den Grusel-Schlagzeilen von damals nachtrauert, sollte sich auf diese Projekte fokussieren: Berlin kann es noch – dies sind die aussichtsreichsten Nachfolger des BER.

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