Pressestimmen
Einsturzgefährdete Berliner Mühlendammbrücke soll ab Mai 2026 neu gebaut werden
Berlin hat den Neubau der Mühlendammbrücke ausgeschrieben. Die Zeit drängt: Wegen der Einsturzgefahr wird der Auftrag in einem „beschleunigten Verfahren“ vergeben.
Tagesspiegel vom 02.12.2025
Seit sieben Jahren steht fest, dass die Mühlendammbrücke im Berliner Bezirk Mitte abgerissen werden muss. Sie ist so konstruiert wie die Dresdner Carolabrücke, die 2024 einstürzte. Seit vier Jahren steht auch fest, wie der Neubau aussehen wird – den Wettbewerb gewann 2021 ein dänisches Architekturbüro. Mehrere Änderungen der Pläne verzögerten das Projekt.
Boulevard Unter den Linden wird für drei Jahre zur Baustelle
Neugestaltung der Mittelpromenade startet im Sommer – Einschränkungen für den Verkehr
Morgenpost vom 01.12.2025 von Jessica Hanack
Mitte Im Sommer soll die Umgestaltung des Boulevards Unter den Linden starten, im ersten Schritt nimmt sich die Senatsverkehrsverwaltung die Mittelpromenade vor. Berliner müssen sich auf eine mehrere Jahre umfassende Bauzeit einstellen, und auf entsprechende Einschränkungen. „Die Umsetzung der Maßnahme Neugestaltung der Mittelpromenade ist ab Mitte 2026 avisiert mit ersten Baumpflanzungen im Herbst 2026 und wird voraussichtlich bis Ende 2029 andauern“, teilte Verkehrsstaatssekretär Arne Herz kürzlich auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen mit.
Wandern durch Zeit und Erinnerung: Berlins Friedhöfe als Sehenswürdigkeiten und Geschichtenorte
Mit Wanderschuhen zu Berlins Friedhöfen: Entdecke verborgene Oasen, faszinierende Geschichten und überraschende Begegnungen mit der Vergangenheit
Morgenpost vom 22.11.2025 von Jörg Krauthöfer
Berlin ist eine Stadt der Gegensätze, geprägt von Geschichte, Wandel und Moderne. Doch besonders in der hektischen Innenstadt gibt es stille und unscheinbare Orte, die eine ganz besondere Atmosphäre bieten: die historischen Friedhöfe. Sie sind nicht nur Ruhestätten, sondern auch grüne Oasen, in denen die Zeit stehengeblieben scheint.
Ein kleiner Schritt zur Rettung des Berliner Stadtbilds
Das Ergebnis des ersten Architektenwettbewerbs für den Molkenmarkt macht Hoffnung auf Trendwende
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21.11.2025 von Matthias Alexander
Die Begrüßung von Petra Kahlfeldt durch eine Gruppe prominenter Architektenkollegen hätte kaum unverschämter ausfallen können. Sie hatte das Amt als Berliner Senatsbaudirektorin noch gar nicht angetreten, geschweige denn irgendwelche programmatischen Aussagen getroffen, da wurde ihr zur Jahreswende 2021 auf 2022 in einem offenen Brief unterstellt, sie werde eine reaktionäre Architekturpolitik betreiben. Der örtliche Bund Deutscher Architekten entblödete sich nicht, das durchsichtige Spiel mitzuspielen.
Neubauten mit Gründerzeit-Charme
Berlins umstrittenster Architekturwettbewerb für die ersten sieben Häuser am Molkenmarkt in Mitte ist entschieden
Morgenpost vom 14.11.2025 von Isabell Jürgens
Berlin Wohnen ab sieben Euro pro Quadratmeter Kaltmiete, nicht im gesichtslosen Plattenbau, sondern in einem klassischen Berliner Altbau – teils sogar mit nachempfundenem mittelalterlichen Turm. Das soll in wenigen Jahren auf dem Molkenmarkt, mitten im Herzen Berlins, möglich sein. Am Donnerstag präsentierte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die Siegerentwürfe für die ersten sieben Häuser.
