Pressestimmen
Masterplan Mitte: So wünschen sich Berliner ihr Stadtzentrum
Für die Gestaltung der Berliner Innenstadt setzt die Verwaltung auf eine breite Bürgerbeteiligung. Das sind die ersten Ergebnisse.
Morgenpost vom 11.09.2025 von Johannes Vetter
Mehr Fußgängerzonen, breitere Geh- und Radwege, mehr Grün – das sind einige der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum verkehrlichen Innenstadtkonzept, das am Donnerstagabend mit einer Onlineveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mehr als 650 Ideen zum Masterplan Mitte gingen bei den Verantwortlichen ein. Vielen ging es um mehr Aufenthaltsqualität, vor allem die großen Hauptverkehrsachsen wie die Friedrichstraße und die Leipziger Straße standen im Fokus.
Mitte-Fest 2025: Mitreden über die Zukunft der Stadt – was wir den Enkeln hinterlassen
Stiftung Mitte Berlin und Partner laden ein: Ausstellungen in der Parochialkirche, kostenlose historische Stadtführungen, Gespräche und Gesang.
Berliner-Zeitung.de vom 03.09.2025
Schauen, hören, Neues lernen, die eigene Stadt besser verstehen – beim Mitte-Fest am 12. und 13. September kommen in der Parochialkirche an der Klosterstraße in Mitte Fachleute, Kulturschaffende und Bürgerinnen zusammen, um über Vergangenheit und Zukunft des Herzens der Hauptstadt zu sprechen. Das Fest findet zum fünften Mal statt;
Schirmherr 2025 ist Generalmusikdirektor Christian Thielemann.
Verlassen, vergammelt - und 7,9 Millionen Euro teuer!
Früher Kinderlachen, jetzt nur noch Stille: Die frühere Anna-Lindh-Grundschule an der Guineastraße ist ein Lost Place mitten in der Stadt, der langsam zuwuchert.
bz-berlin.de vom 03.09.2025 von Danilo Gladow
Das große Schulgebäude aus den 50er-Jahren wurde im August 2022 geschlossen. Grund: Schimmel! Ein aktuelles Gutachten stellte eine „stark erhöhte Konzentration von Schimmelpilzsporen“ fest, so das Bezirksamt Mitte auf B.Z.-Anfrage.
Er prägte das neue Gesicht von Berlin
Urheber des Planwerks Innenstadt, „Geschmacksdiktator“ – Zum Tode des umstrittenen Stadtplaners Hans Stimmann
Morgenpost vom 03.09.2025 von Isabell Jürgens
Berlin Berlins früherer Senatsbaudirektor Hans Stimmann ist tot. Wie der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin (AIV) mitteilte, verstarb Stimmann am vergangenen Sonnabend in Lübeck im Alter von 84 Jahren. Der von seinen Kritikern als „Geschmacksdiktator“ bezeichnete Stimmann, dessen Gestaltungsvorgaben steinerne Fassaden statt Glasbauten, eine einheitliche Traufhöhe von 22 Metern und die sogenannte Blockrandbebauung vorsahen, hat das gebaute Gesicht Berlins nach dem Fall der Mauer maßgeblich beeinflusst – und polarisiert die Architektenschaft bis heute.
Der Architekt, der das neue Berlin erschuf
Nach dem Fall der Mauer war der Architekt Hans Stimmann über viele Jahre hinweg der wichtigste Baupolitiker Berlins. Seine Regeln waren umstritten – doch er war es, der der geschundenen Hauptstadt wieder architektonischen Zusammenhalt und Identität verliehen hat.
Welt vom 02.09.2025 von Rainer Haubrich
Keiner der großen Stadtbaumeister Berlins stammte von der Spree. Der preußische Klassizist Karl Friedrich Schinkel kam aus Neuruppin, James Hobrecht, der Vater der Mietshausquartiere, aus Memel. Ludwig Hoffmann, Architekt des kommunalen Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wurde in Darmstadt geboren, und die prägende Gestalt der Zwanzigerjahre, Martin Wagner, stammte aus Königsberg.
