Nach Rücktritt als Staatssekretär - Andrej Holm arbeitet als Berater im Senat

Gentrifizierungsexperte Andrej Holm berät die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Das hat er der Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher zu verdanken.
Tagesspiegel vom 17.10.2017 - von Ralf Schönball

Er war kurz da, schnell wieder weg und ist jetzt zurück: Andrej Holm berät als Mitglied des „Begleitkreises zum Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030“ die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Holm rückt damit wieder in die direkte Einflusssphäre von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke), die ihn am Beginn der Legislaturperiode zum Staatssekretär ernannt hatte, auf Druck von Koalitionspartnern und Öffentlichkeit aber wieder entließ, weil Holm (mindestens) irreführende Angaben zu seiner Ausbildung gemacht hatte, die er bei der DDR-Staatssicherheit absolvierte.

Warum es in Berlin plötzlich weniger Sozialwohnungen gibt

Mitten in der Wohnungsnot schrumpft in Berlin ausgerechnet das Angebot an Sozialwohnungen. Wie kam es dazu? Fragen und Antworten zum Thema. 
Tagesspiegel vom 06.10.2017 - von Ralf Schönball

Im Streit über den richtigen Kurs bei der Bekämpfung der Wohnungsnot hat Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) ihre Politik verteidigt. In einem Schreiben an die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen wies Lompscher deren Kritik zurück, dass es zu lange dauere, bis das Baurecht für Neubauten geändert und landeseigene Bauflächen für günstigen Wohnraum bereitgestellt würden.

Ideenwettbewerb beginnt - Fahrplan zur Errichtung der Bauakademie steht

Die Geländeuntersuchungen könnten 2017 beginnen.
Tagesspiegel vom 16.09.2017 von Reinhart Bünger

Die Vorarbeiten zum Wiederaufbau und künftigen Nutzung der Schinkel’schen Bauakademie sollen durch die Wahlen am 24. September und die Konstituierung des nächsten Deutschen Bundestages nicht ins Stocken geraten. Entsprechende Informationen der Errichtungsstiftung Bauakademie bestätigte dem Tagesspiegel das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) auf Anfrage.

Nach Angaben eines Sprechers ist die Abstimmung der Wettbewerbsvorgaben mit den Verbänden und anderen Beteiligten inzwischen abgeschlossen. „Wir streben an, am 20. September mit der zweistufigen Ausschreibung zu starten“, sagte der Sprecher des BMUB. Zunächst soll ein Ideenwettbewerb ausgelobt werden, der sich nicht nur an Architekten und Ingenieure richtet, sondern bewusst auch an Fachleute für Veranstaltungen, Kommunikation und Eventmanagement. Dieser Ideenwettbewerb soll dann auch konkrete Vorschläge erbringen, wie die angestrebte Nutzung mit und in dem Gebäude realisiert, respektive kombiniert werden kann.

Zeitplan im Humboldt Forum unsicher

Berliner Morgenpost vom 19.08.2017 - von Gabriela Walde

Kulturstaatsministerin Monika Grütters spricht von einer Eröffnung „in Phasen“ – Schwierigkeiten beim Zusammenspiel der Institutionen

Der Wirbel um das Humboldt Forum lässt nicht nach. Das Konzept für die Sammlungen, Sonderausstellungsflächen und den Berlin-Teil steht noch aus. Offensichtlich gibt es Schwierigkeiten innerhalb der Institution im Zusammenspiel mit den Partnern. Versprochen ist ein Haus aus einem Guss.

Die Eröffnung war auf Ende 2019 terminiert
Bei den Sammlungen soll es Änderungen geben, doch welche, ist nicht zu erfahren. Statt Euphorie nur Skepsis, keiner mag sich richtig vorzustellen, wie es am Ende aussehen wird im Humboldt Forum. Erst kürzlich warf die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy der Gründungsintendanz vor, die Institution sei hierarchisch und unflexibel, zudem beklagt sie die mangelnde Provenienzforschung. Erst am Montag warnte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) vor einem "Desaster" beim Humboldt Forum.

Frankfurter Altstadt - Die ersten Häuser sind im April 2018 fertig

Frankfurter Neue Presse vom 10.8.2017 - von wyg

Bis zum April sollen die ersten acht Häuser der neuen Altstadt fertig sein. Das berichtete der Geschäftsführer der Dom-Römer GmbH, Michael Guntersdorf. Bei den Häusern „Hof zum Rebstock“, „Braubachstraße 21“, das „Zur Flechte“ und „Schildknecht“ sind zumindest die Fassaden bereits fertiggestellt. Auch das „Haus zu den drei Römern“ ist bereits ohne Gerüst vom Römerberg aus sichtbar. Allerdings werden die Frankfurter noch bis zum Richtfest im Sommer nächsten Jahres warten müssen, bis sie die komplette „neue Altstadt“ erkunden können.