Steinerne Mitte

Schlossplatz
Berliner Zeitung vom 17. Januar 2013 von Ulrich Paul 

Der Wettbewerb für die Gestaltung der Außenanlagen des Schlossplatzes ist entschieden. Der Schlossplatz soll nach der ausgewählten Planung überwiegend einen Bodenbelag aus Kleinsteinpflaster erhalten. Der Neptunbrunnen kehrt vorerst nicht zurück.

Viel Stein und wenig Grün – das sieht der preisgekrönte Entwurf im Wettbewerb zur Gestaltung der Außenanlagen rund um das neue Schloss (Humboldt-Forum) vor. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher stellte den Gewinner am Mittwoch vor. Sieger ist das Berliner Landschaftsarchitektenbüro bbz um Timo Herrmann, das sich mit seiner Arbeit gegen 40 weitere Entwürfe durchsetzen konnte.

Steinerner Garten

Entwurf für das Schlossumfeld

Der Tagesspiegel vom 16. Januar 2013 von Ralf Schönball

Die Gestaltung des Schlossumfeldes ist entschieden. Doch das Votum der Jury war knapp und es droht Streit. Vor allem weil der Siegerentwurf am südlichen Schlossplatz eine steinerne, versiegelte Fläche vorsieht.

Der Wettbewerb zur Gestaltung des Schlossumfeldes ist entschieden. Einen rundum überzeugenden Entwurf gab es dem Vernehmen nach nicht. Dies zeigt das Votum der Jury, das äußerst knapp ausgefallen sein soll: Acht Mitglieder haben sich demnach für das erstplatzierte Büro BBZ Timo Herrmann Bern/Berlin ausgesprochen, fünf Stimmen sollen auf das zweitplatzierte Büro WES Hamburg entfallen sein.

Das Cölln-Comeback

Zwischen Spree, Gertraudenstraße und Schlossplatz, fing Berlins Herz an zu schlagen. Angesichts der Tristesse am Petriplatz ist das heute kaum mehr vorstellbar. Nun wird das Quartier aber wiederbelebt. Ein Streifzug durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Der Tagesspiegel vom 12.01.2013 von Andreas Conrad und Ralf Schönball 

Unter dem Pflaster liegt die Stadt – fast nirgendwo wird das so deutlich wie auf dem Boden von Cölln, jener zweiten Kammer des alten Herzens von Berlin. Zentrum war die St.-Petri-Kirche. Sie war in der Stadt einst – neben der Nikolaikirche – das Gebäude mit den ältesten historischen Wurzeln. Bis ins 13. Jahrhundert reichen die. Die Wurzeln anderer, längst verschwundener Häuser reichen sogar noch weiter zurück, die älteste bekannte bis ins Jahr 1171, weit über die 775 Jahre hinaus, die Berlin im Oktober feierte.

 

Der Schandfleck von Berlin-Mitte

Gammelig und zerzaust: Die Kulisse der Bauakademie gegenüber vom Auswärtigen Amt ist ein Schandfleck. Doch jetzt keimt Hoffnung, dass da wieder ein richtiges Haus entsteht.

Berliner Kurier vom 12. 01.2013 von Gerhard Lehrke

Gammelig und zerzaust: Die Kulisse der Bauakademie gegenüber vom Auswärtigen Amt ist ein Schandfleck.

Dochjetzt keimt Hoffuung, dass da wieder ein richtiges Haus entsteht. Das Gemäuer, 1836 nach Plänen Schinkels errichtet, war 1945 zerbombt und 1962 abgerissen worden, um dem DDR-Außenministerium Platz zu machen. Seit dieses Gebäude auch wieder verschwunden war, gibt es Bestrebungen, den Schinkelbau wieder zu errichten.

Staatliche Museen lagern wertvolle Skulpturen aus

Experten begutachten die neuen Risse in der Friedrichwerderschen Kirche in Mitte
Berliner Morgenpost vom 15.11.2012 - von Andreas Gandzior

Die Ausstellung in der Friedrichswerderschen Kirche in Mitte wird in den kommenden Wochen ausgelagert. Aus Sicherheitsgründen müssen sämtliche Skulpturen aus der Kirche am Werderschen Markt 1 entfernt werden. In dem denkmalgeschützten Gebäude platzten im September Teile des Deckenputzes ab. Die Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz bereitet derzeit den Umzug der kostbaren Sammlungsobjekte an andere Orte vor. Bislang wurden an den ausgestellten Werken keine Schäden festgestellt. Die Stiftung mit ihren Staatlichen Museen ist Nutzerin der Kirche. Eigentümerin des Gebäudes ist die Evangelische Kirchengemeinde in der Friedrichstadt.