Pressestimmen
So kann das „Lido“ im Strandbad Wannsee gerettet werden
Studierende haben sich Gedanken gemacht, wie das Restaurant und die Umkleidehallen genutzt werden könnten. Die Ergebnisse sind in einer Schau zu sehen
Morgenpost vom 01.09.2024 von Katrin Lange
Wannsee Sie mussten sich erst den Weg frei schlagen, Büsche herausreißen, Schuttberge abtragen. Zwar waren keine 100 Jahre, aber immerhin fast 30 Jahre vergangen, seitdem sich die Tür vom Strandrestaurant „Lido“ geschlossen hatte. Carsten Gerhards, Professor an der Hochschule Darmstadt, hat sie nun mit seinen Studierenden erstmals wieder geöffnet. „Ich kam mir vor wie der erste Mann auf dem Mond“, beschreibt Gerhards sein Gefühl, als er vor dem alten originalen Tresen stand.
Säulengang auf Museumsinsel restauriert – für besonderen Zweck
Seit 2020 wurde an den Kolonnaden auf der Museumsinsel in Berlin -Mitte gebaut. Wann sie für das Publikum eröffnet werden
Morgenpost vom 29.08.2024 von Dirk Krampnitz
Eine Braut zieht ihre Schleppe den Steinboden des Säulengangs vor der Alten Nationalgalerie entlang, ihr Angetrauter an ihrer Seite, und der Hochzeitsfotograf geht voraus. Die Kolonnaden auf der Museumsinsel sind ein beliebtes Fotomotiv. Und für Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, sind sie sogar „einer der schönsten Orte in Berlin , ein Ort mit mediterranem Flair und unglaublicher Aufenthaltsqualität .“
„Berlins Herz zum Schlagen bringen“: Zukunftsvision für Mitte
Die Stiftung „ Berlin Mitte“ hat zwei Tage ein Fest gefeiert, in dem es um die Gestaltung der Altstadt Berlins ging. Wer kam und wie es war
Morgenpost vom 31.08.2024 von Iris May
In den Rathauspassagen der WBM Wohnbaugesellschaft am Alexanderplatz wird die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit der Stiftung „ Berlin Mitte“ am deutlichsten: „Wo wir jetzt stehen, gab es früher fünf Dutzend Adelspalais.“, erklärt Benedikt Goebel. „Die Vorfahren von Berlins größtem Museumsmäzen James Simon hatten hier eine Baumwollhandlung , gingen in der Wirtschaftskrise pleite.“ Goebel zeigt vergrößerte Schwarz-Weiß-Fotos der vergangenen Pracht. Etwa 50 Berlinerinnen und Berliner , die meisten davon in der zweiten Lebenshälfte angekommen, sind zur Führung durch das Klosterviertel am Samstag gekommen und folgen dem Vortrag gespannt. Sie ist Teil des Mitte-Festes an den letzten zwei Augusttagen.
Er machte Berlin zur Hauptstadt – Trotz Intrigen & Hürden
Seit 25 Jahren wird die Bundesrepublik von Berlin aus regiert. Wie ein Mann dafür gesorgt hat, dass der Regierungsumzug gelang
Morgenpost vom 31.08.2024 von Isabell Jürgens
Es ist ein einzigartiger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik: Vor 25 Jahren zogen Regierung und Bundestag mit enormen logistischem Aufwand von Bonn nach Berlin um. Der 1. September 1999 markiert den offiziellen Arbeitsbeginn von Parlament und Regierung in Berlin . Damit die Umzugsaktion überhaupt stattfinden konnte, waren in den Jahren zuvor gewaltige bauliche Kraftanstrengungen nötig. Es galt, Platz zu schaffen für 14 Ministerien , Bundespräsident, Bundesrat, Bundestag und Bundeskanzleramt. Dass dies unter Einhaltung des Kosten- und Zeitplans gelang, grenzt, zumal in der von Baudesastern wie dem BER leidgeprüften Stadt, beinahe an ein Wunder. Vollbracht hat es maßgeblich Manfred Rettig, Referatsleiter für Regierungsbauten und Ministerialdirigent unter insgesamt fünf verschiedenen Bauministern .
„Mehr Schönheit wagen!“
Auf dem Mitte-Fest wird eine Erklärung zum Städtebau unterzeichnet. Und es gibt Tanz, Führungen, Vorträge und Diskussionen
Berliner Zeitung vom 20.08.2024
Auf Initiative der Stiftung Mitte Berlin (SMB) wird während des Mitte-Festes am 30. August die Berliner Erklärung zum Städtebau von der SMB sowie weiteren Mitveranstaltern des Festes und Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Festes unterzeichnet. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stiftung und der elf mitveranstaltenden Vereine und Initiativen hervor. Demnach verfolgen sie mit ihrem Eintreten für einen Städtebau aus parzellierten Häuserblöcken mit einzelnen darin enthaltenen Architektur-Rekonstruktionen die Intention, dass auch neue Stadträume in geschlossener Bauweise – nach dem Vorbild der gründerzeitlich geprägten Berliner Bezirke wie zum Beispiel Friedrichshain, Kreuzberg und Schöneberg – eine offene Gesellschaft beherbergen.
