Pressestimmen
Gendarmenmarkt wird zwei Jahre lang zur Baustelle
Einer der schönsten Plätze Berlins wird zwei Jahre lang saniert. Der Weihnachtsmarkt muss weichen, die Kosten sind enorm.
Morgenpost vom 12.10.2022
Der Gendarmenmarkt in Berlin -Mitte wird zwei Jahre lang zur Baustelle. Bereits am heutigen Mittwoch starteten erste Sanierungsarbeiten. Durch den Umbau soll einer der schönsten historischen Plätze Berlins fit für die Zukunft gemacht werden, wie es in einer Pressemitteilung der Senatsumweltverwaltung heißt.
Neben einer unterirdischen Infrastruktur erhält der Platz demnach ein neues Regenwassermanagement und werde künftig barrierefrei nutzbar.
Ewige Flamme erloschen – So wird Geschichte vergessen
Um Gas zu sparen brennt das Ewige Licht auf dem Theodor-Heuss-Platz nicht mehr. Es soll an die Opfer von Flucht und Vertreibung zu erinnern.
B.Z. vom 12.10.2022 von Andreas Vollbrechtshausen
Die Gasag drehte dem Mahnmal auf dem Theodor-Heuss-Platz das Gas ab – um Energie zu sparen Dazu ein Kommentar von B.Z.-Redakteur Andreas Vollbrechtshausen.
Die Ewige Flamme auf dem Theodor-Heuss-Platz ist seit Freitag erloschen. Aus Kostengründen. Sie brannte dort, um an die Opfer von Flucht und Vertreibung zu erinnern.
Es kann auch in Berlin schön sein, die Altstadt wieder aufzubauen
B.Z. vom 11.10.2022 von Gunnar Schupelius
Wer hat eigentlich gesagt, dass Berlins historische Mitte rund um das Rote Rathaus eine öde unbebaute Fläche bleiben muss? Hier gab es kleine Straßen und viele Häuser, darunter schöne Fassaden aus der Gründerzeit und den 1920er-Jahren.
Die Altstadt ging im Zweiten Weltkrieg unter und wurde nicht wieder aufgebaut. Sogar den Straßengrundriss hat man in den 1950er-Jahren planiert und große Achsen draufgelegt, für den Autoverkehr und damals für Massenveranstaltungen in der DDR.
Linke_Petra Kahlfeldt ist als Senatsbaudirektorin nicht weiter tragbar
Harsche Kritik aus der rot-grün-roten Koalition an der Rolle der Senatsbaudirektorin beim Werkstattverfahren zum Molkenmarkt.
Berliner Zeitung vom 09.10.2022 von Ulrich Paul
Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt gerät nach ihren jüngsten Äußerungen zum Werkstattverfahren Molkenmarkt in die Kritik. Nachdem Kahlfeldt und die Juryvorsitzende Christa Reicher nach Abschluss des Werkstattverfahrens noch versucht hatten, den Eindruck zu erwecken, es sei nie geplant gewesen, einen Sieger zu küren, räumte die Senatsbaudirektorin am Freitag im gemeinsamen Interview der beiden mit der Berliner Zeitung ein, dass es „offenbar Inkonsistenzen in der Ausschreibung“ gegeben habe. Diese sei „von vielen Menschen geschrieben“ worden, fügte sie hinzu.
Rekonstruktionsbemühungen am Molkenmarkt
Stiftung Mitte Berlin gegründet
BauNetz vom 27.09.2022
Die Bebauung um den Molkenmarkt am Roten Rathaus in Berlin ist derzeit umstritten wie kein anderes Projekt in der Stadt. Mehrfach war das endgültige Votum der Jury im städtebaulichen Werkstattverfahren verschoben worden. Vor zwei Wochen verkündete Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt schließlich, dass eine Entscheidung nie vorgesehen gewesen wäre. Vielmehr gehe es nun darum, das gesamte Wissen aus dem zweistufigen, partizipativen Prozess in einer „Charta Molkenmarkt“ festzuhalten.
