Pressestimmen
Ideen für den Checkpoint Charlie gesucht
Der ehemalige Grenzübergang gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten. Anzusehen ist ihm das bislang nicht. Jetzt startet Berlin einen neuen Anlauf.
Morgenpost vom 28.02.2026 von Isabell Jürgens
Touristengruppen drängen sich auf schmalen Bürgersteigen und posieren vor dem nachgebauten Kontrollhäuschen, fliegende Händler bieten Hüte der Sowjetarmee als Souvenirs an: Am Checkpoint Charlie standen sich 28 Jahre lang Ost- und West-Grenzsoldaten unversöhnlich gegenüber, bis heute ist der ehemalige Kontrollpunkt weltberühmtes Symbol für den Kalten Krieg. Allerdings lässt sich die historische Bedeutung kaum noch ablesen – das soll sich nun ändern.
An diesem Berliner Unort soll man endlich gerne sein
Trotz ikonischer Bauten gilt das Kulturforum vielen als städtebauliche Sünde. Nun gibt es einen neuen Plan. Er soll die Außenflächen aufwerten. Für Autos bleibt weniger Platz.
Tagesspiegel vom 17.02.2026
Das Berliner Kulturforum soll grundlegend umgestaltet werden. Ziel ist, dass das Areal zwischen Potsdamer Platz, Tiergarten und Landwehrkanal mehr Aufenthaltsqualität bekommt. Das sieht die vom Senat erarbeitete Fortschreibung des Masterplans Kulturforum vor.
Straße des 17. Juni wird jahrelang gesperrt – entsteht „Berlins größte Spielstraße“?
Berlin. Die Straße des 17. Juni soll für den Bau der neuen City-S-Bahn gesperrt werden – und könnte nach Pariser Vorbild zur autofreien Erholungsoase werden.
Morgenpost vom 09.02.2026 von Maria Kurth
Die Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor ist immer wieder für Veranstaltungen gesperrt. Doch die Sackgasse könnte bald zum Dauerzustand werden.
Beginn der Sanierung von Schloss Bellevue verzögert sich – das ist der Grund
Berlin. Das unter Denkmalschutz stehende Schloss Bellevue soll grundlegend erneuert werden. Doch schon jetzt gibt es eine Verzögerung.
Morgenpost vom 09.02.2026
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kann noch ein paar Monate länger im Schloss Bellevue bleiben, bevor er für die Sanierung seines Amtssitzes ausziehen muss. Der Grund: Der Ausweichbau, in dem Steinmeier und die rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundespräsidialamts untergebracht werden sollen, wird nicht rechtzeitig fertig, wie der „Spiegel“ berichtet. Dies deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur.
Sehen so die besten Bauten in ganz Deutschland aus?
Schönheit und Eleganz? Fehlanzeige! Die Auswahl des Deutschen Architekturmuseums zeugt vor allem von der Engstirnigkeit des sozial-ökologisch orientierten Preisrichter-Milieus. Zeit, im Kopf einmal durchzulüften.
FAZ vom 05.02.2026 von Matthias Alexander
Hessen ist nicht vertreten unter den Standorten der besten Bauten Deutschlands. Das Saarland, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind es auch nicht. In diesen acht Bundesländern ist im Zeitraum von Ende 2023 bis Frühjahr 2025 kein einziges Gebäude fertiggestellt worden, das die Jury des Deutschen Architekturmuseums für würdig befunden hätte, auf die immerhin gut zwanzig Kandidaten zählende Shortlist des DAM-Preises 2026 zu kommen.
